Barack Obama

Barack Obama ist der erste afroamerikanische Präsident der Vereinigten Staaten. Er ist am 4. August 1961 in Honululu, Hawai, geboren und ist nun der 44. Präsident in den USA. Ins Amt gewählt wurde er im Jahr 2009. Im gleichen Jahr erhielt er außerdem den Friedensnobelpreis.

Familie und Ausbildung

Nachdem sich seine Eltern, Barack Hussein Obama Senior und Stanley Anne Dunham, im Jahr 1964 scheiden ließen, verlor sich der Kontakt zu Barack Obamas Vater und er sah ihn mit zehn Jahren das letzte Mal. Väterlicherseits hat er noch vier Halbgeschwister und seine Mutter bekam mit ihrem zweiten Mann ebenfalls ein weiteres Kind, Obamas Halbschwester Maya. 1967 zogen seine Mutter und sein Stiefvater mit ihm nach Jakarta in Indonesien, der Heimat seines Stiefvaters. Dort besuchte Barack Obama drei Jahre eine Elementary School, die von Kapuzinern geführt wurde, und weitere zwei Jahre eine staatliche, multireligiöse Schule. Im Jahr 1971 ging er ohne seine Mutter nach Hawai zurück, wo ihn seine Großeltern Madelyn und Stanley Dunham aufzogen. Er besuchte dort eine private Schule, die er im Jahr 1979 mit Auszeichnung abschloss.

Nach der Schule absolvierte Barack Obama seinen Bachelorabschluss in Politikwissenschaften an der Columbia University in New York und arbeitete anschließend ein Jahr lang in einem Wirtschaftsberatungsunternehmen. Im Jahr 1985 zog er nach Chicago und verrichtete dort gemeinnützige Arbeit. Dann entschloss er sich, weitere drei Jahre Rechtswissenschaften zu studieren und besuchte die Harvard Law School. Dort lernte Barack Obama im Jahr 1988 auch seine jetzige Frau, damals noch Michelle Robinson, kennen, die er im Jahr 1992 heiratete. Inzwischen hat das Ehepaar zwei Töchter, Malia Ann und Natasha Obama.

Politischer Werdegang

Barrack Obama bei einer seiner berühmten feurigen Reden

Barrack Obama bei einer seiner berühmten feurigen Reden

1992 organisierte Barack Obama in Chicago eine Wählerkampagne zur Registrierung aller afroamerikanischen Mitbürger. Er motivierte ca. 150.000 Menschen dazu, Bill Clinton zum Präsidenten der USA zu wählen. 1996 wurde er in den Senat von Illinois gewählt und wurde dort Vorsitzender des Ausschusses für öffentliches Gesundheitswesen und Wohlfahrt. Er setzte sich für benachteiligte Gruppen wie Homosexuelle, sozial Schwache und AIDS-Kranke ein. Im Jahr 2004 wurde er zum Senator von Illinois gewählt. In diesem Amt war Barack Obama beteiligt an einem Reformprogramm zur Einwanderung.

Außerdem setzte er sich für mehr Transparenz bezüglich der Ausgaben der amerikanischen Regierung ein. Im gleichen Jahr hielt er bei der Democratic National Convention eine Grundsatzrede, die ihn landesweit bekannt machte. Barack Obama sprach darin von seinem amerikanischen Traum von Gleichheit aller Rassen und nationaler Einheit.

Seitdem galt er als der erfolgreichste politische Aufsteiger der Demokraten. Schon seit dieser Rede hielten viele seine zukünftige Präsidentschaft für möglich. Am 10. Feburar des Jahres 2007 gab Barack Obama seine Kandidatur bei der Präsidentenwahl bekannt. Er versprach das baldige Ende des Irakkrieges, eine Energiewende und günstige Krankenversicherungen für alle Amerikaner. Er gewann gegen den republikanischen Kandidaten John McCain mit 53% der Stimmen und zog ins Weiße Haus ein.

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